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Pointkilla
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Last Updated:
Feb 11, 2009
Friends [1994-2004] Superbox - Season 01-10
In den 80er Jahren regierte Dallas die TV-Landschaft. In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts ist es das C.S.I.-Franchise, das nicht von den Spitzenpositionen der Quotenlisten zu verdrängen ist. Aber wer regierte in den 90er Jahren? Waren es die Weltraumabenteuer von Star Trek? Die Krimiepisoden von NYPD Blue? Nahe dran, aber dennoch vorbei. Die Bildschirme der TV-Zuschauer in den 90er Jahren (und einige Jahr darüber hinaus) wurden von sechs New Yorkern beherrscht. Ihre Namen? Ross, Monica, Chandler, Joy, Rachel und Phoebe. Allesamt Freunde. Allesamt Friends.

Zehn Staffeln lang lachten die Zuschauer von Herzen mit, wenn der gutmütige Ross, seine unsichere Schwester Monica, die bildschöne, aber etwas chaotische Rachel, der etwas beschränkte Womanizer Joey, dessen bester Freund Chandler und die komplett durchgedrehte Phoebe versuchten, den Single-Alltag in New York in den Griff zu bekommen. Dass dabei viel passiert, die Charaktere eine Tiefe erhalten, wie sie für Sitcoms normalerweise nicht üblich ist und die Darsteller allesamt in ihren Rollen durchgängig brillieren, sind nur drei der Zutaten, die für dieses Meisterwerk der guten Fernsehunterhaltung verantwortlich sein dürften.

Am 6. Mai 2004 verbeugten sich die Darsteller ein letztes Mal vor ihrem Publikum, als die letzte Folge - tatsächlich war es die obligatorische Doppelfolge zum Ende einer erfolgreichen Show - im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Dass die sechs Freunde diesen wahnwitzigen Erfolg erreichen konnte, hatten die wenigsten im Jahre 1994 erwartet. Aber es lag vielleicht auch daran, dass der Zuschauer immer das Gefühl hatte, der berühmte Titelsong wäre keine Lüge. "I´ll be there for you." heißt es darin - und Freundschaft wurde bei den Friends tatsächlich immer sehr, sehr groß geschrieben.— Mike Hillenbrand
Transformers [2007] Optimus Prime Package
Michael Bay Ich habe mir ein Auto gekauft. Am Ende war das Ding ein Alien-Roboter. Wer hätte das gedacht?, kalauert Sam Witwicky, der Held und der menschliche Mittelpunkt in Michael Bays ausgelassenem Roboterkampf-Spektakel Transformers. Witwicky (der charmant-durchgeknallte Shia LaBoeuf, der an den jungen John Cusack erinnert) ist der perfekte Kontrapunkt zu der beinahe durchgängigen rasanten Action. Die Handlung ist simpel: ein Bürgerkrieg von Aliens (die Autobots gegen die bösen Decepticons) verlagert sich auf die Erde, und der junge Sam befindet sich aufgrund seines neu erworbenen, aufgemotzten Camaro plötzlich mittendrin. Denn dieses Auto kann denken - und hat ein Bewusstsein, denn es handelt sich dabei um den noblen Kriegsroboter namens Bumblebee. Die Effekte, vor allem die umwerfenden Verwandlungen der Roboter in ihr irdisches Erscheinungsbild und wieder zurück, sind überirdisch. Fans des vorhergegangenen Films und der Fernsehserie werden dank dieser zeitgemäßen Neuinszenierung begeistert sein, aber diese Version sollte eigentlich allen Fans spannungsgeladener Action gefallen. Regisseur Bay würzt den Film noch mit Anspielungen auf solche Meilensteine der Popkultur wie Indiana Jones und der Tempel des Todes, King Kong und den frühen Technik-Thriller War Games - Kriegsspiele. Die Schauspieler sind - obwohl sie gegenüber den Robotern nur wie Nebendarsteller wirken - gut besetzt, darunter der umwerfende Josh Duhamel als Sergeant der US-Armee, der einen Feind bekämpfen soll, mit dem er nie gerechnet hätte, Jon Voight als knallharter, aber sympathischer (und überforderter) Verteidigungsminister und John Turturro, der als Geheimagent immer noch selbstbewusst schleimig wirkt, obwohl er nur in Unterhosen dasteht. Aber der Film gehört eigentlich Bumblebee, Optimus Prime und dem hinterhältigen Megatron - und all den wilden Stunts, die sie überall auf der Welt veranstalten. Es leben die Transformers! —A.T. Hurley
Pearl Harbor [2001] Director's Cut
Michael Bay, Jerry Bruckheimer Es wäre untertrieben zu behaupten, Pearl Harbor wäre eine Rückkehr zum traditionellen Kriegsfilm. Diese monumentale filmische Auseinandersetzung mit dem Bombenangriff der Japaner, der die USA in den Zweiten Weltkrieg hineinzog, hat sämtliche Situationen und Klischees übernommen, die Sie je in einem Kriegsfilm gesehen haben, und überzieht sie mit einem Hochglanz, bis der gesamte Film regelrecht strahlt. Flugzeuge funkeln, das Wasser glitzert, Bäume wiegen sich; und Bays Inszenierung des Bombenangriffs selbst — eine 30-minütige, straff choreografierte und auf erstaunliche Weise fotografierte Sequenz, rückt die Grenze des Machbaren auf der Actionfilm-Skala ein gutes Stück nach oben.

Als Tribut an den klassischen Kriegsfilm verwendeten Bay und Drehbuchautor Randall Wallace (Braveheart) die gute, alte Kriegsfilm-Nebenhandlung — die Dreiecksbeziehung. Diesmal geht es um zwei Piloten (Ben Affleck und Josh Hartnett) und eine Krankenschwester (Kate Beckinsale), die sich am 7. Dezember 1941 auf einem — ihrem Empfinden nach — hübschen, sonnigen Diensteinsatz auf der Insel befinden. Bis ihnen die Geschichte in die Quere kommt.

In den ersten 90 Minuten entwickelt sich ein angenehmes, ansprechendes Zusammenwirken zwischen Affleck und Beckinsale, das seine Stärken als Filmstar und ihre als seriöse Schauspielerin herausstreicht — er verleiht ihr Glamour, während ihr Intellekt wiederum auf ihn abfärbt. Dank ihres Charmes kommt ihre zu kurz gekommene Liebe gut rüber — deren Anfang in Rückblenden erzählt wird, damit wir rasch an den Punkt kommen, an dem er sie verlassen muss, um nach England zu gehen. Sie sind zwar nicht Kate Winslet und Leo DiCaprio aus Titanic, aber auf ihre ganz eigene Art nicht minder reizend.

Hartnett, als der nicht ganz unwillkommene Dritte in der Runde, blickt wohl mutig in die Ferne, drückt dem Film jedoch nur einen ganz leichten Stempel auf. Alle anderen Mitwirkenden in Pearl Harbor sind lediglich bessere Statisten, die angesichts der Pyrotechnik und der Actionsequenzen, die diesen dreistündigen Film fast ununterbrochen in Gang halten, zur Zweitrangigkeit verurteilt sind. Wenn diese Action jedoch richtig in Schwung kommt, ist Pearl Harbor eine äußerst aufregende Achterbahnfahrt. —Mark Englehart
Das Vermächtnis des geheimen Buches [2007] & Das Vermächtnis der Tempelritter [2004]- Presidential Edition
Jon Turteltaub / Jerry Bruckheimer Buena Vista Das Vermächtnis des geheimen Buches - Presidential, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 03.07.08
Eine schrecklich nette Familie [1987-97] Bundys Big Box - Season 01-11
Gerry Cohen * * * * - Sony Pictures Schrecklich nette Familie Big Box 1-11 (33 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.07